Manche Menschen ignorieren in ihrem Streben nach Aufmerksamkeit und Klicks Fakten und veröffentlichen willkürlich unangemessene Kommentare online, allein aufgrund eines einzigen Bildes oder Videos. Sie ahnen nicht, dass böswillige Verleumdung und die Verbreitung von Gerüchten längst die Grenzen des Gesetzes überschritten haben! Die Polizeistation Taozhu gibt Ihnen heute einen Überblick über gängige Taktiken der Online-Gerüchteverbreitung und hilft Ihnen, Gerüchte im Internet richtig zu erkennen.
I. Gängige Arten von Online-Gerüchten
(I) Falschmeldungen
Häufig werden Überschriften wie „Etwas Großes ist passiert“, „Wirksam mit einem Schlag“ und „Eilmeldung“ verwendet, um Aufmerksamkeit zu erregen.
(II) Erfinden und Übertreiben von Fakten
Meist werden reißerische Überschriften verwendet, um Aufmerksamkeit zu erregen, wobei extreme Ausdrücke wie „Schockierend!“ und „Eilmeldung!!“ sowie übermäßig viele Ausrufezeichen zum Einsatz kommen.
(III) „Pseudowissenschaft“
Diese Gerüchte verwenden oft Schlagzeilen wie „Krebserregend“, „Tödlich“, „Giftig“, „Wirksam in einem Zug“ und „In nur 7 Tagen“. Einerseits wird die Schädlichkeit bestimmter Substanzen maßlos übertrieben, andererseits wird behauptet, chronische oder schwer behandelbare Krankheiten ließen sich mit einfachen Methoden in kurzer Zeit heilen. So werden die Gerüchte durch geschickte Tricks weiterverbreitet. (IV) Emotional-sentimentale Gerüchte (auch bekannt als „Hühnersuppen-Gerüchte“)
Gerüchte mit Schlagzeilen wie „Bitte lesen Sie dies im Interesse Ihrer Familie“, „Sehen Sie es sich mit Tränen in den Augen an“ und „Berührte 1,4 Milliarden Menschen in China“ appellieren an familiäre Bindungen und verleiten Menschen dazu, Gerüchte im Namen der Liebe zu verbreiten. Seien Sie vor solchen Schlagzeilen auf der Hut.
(V) Aufforderungen zum Lesen und Teilen
Überschriften wie „Jetzt lesen, wird sofort gelöscht“, „Warnung, dringender Hinweis“ und „Etwas ist passiert, alle teilen es“ sind gängige Tricks, mit denen Verfasser von Beiträgen Inhalte in böswilliger Absicht erfinden und Aufmerksamkeit erregen wollen. Tatsächlich werden diese Artikel nicht von den Autoren gelöscht, sondern erst entfernt, nachdem sie von Nutzern gemeldet und als Falschinformationen eingestuft wurden.
II. Wie man Online-Gerüchte erkennt
Erste Methode: Überschriften aussortieren
Viele Gerüchte verwenden reißerische und übertriebene Überschriften und Inhalte. Ignorieren Sie Überschriften wie „Jetzt lesen, wird sofort gelöscht“ und „Die Zentralregierung hat gesprochen“, wie oben erwähnt.
Die zweite Methode ist die Überprüfung der Quelle.
Um Klicks zu generieren, verfälschen und manipulieren Gerüchteverbreiter oft Informationen, um virale Artikel zu erstellen und Aufmerksamkeit zu erregen. Glauben Sie daher nicht leichtfertig Hörensagen, Informationen aus unklaren Quellen oder inoffiziellen Veröffentlichungen. Suchen Sie nach mehreren Quellen, insbesondere nach etablierten Medien, um die Informationen zu überprüfen.
Die dritte Methode ist eine einfache Suche.
Bei manchen alten Gerüchten, die immer wieder neue Orte, Namen und Zeiten ändern, findet man durch die Online-Suche nach Schlüsselwörtern schnell widerlegende Informationen. Es empfiehlt sich, den offiziellen WeChat-Accounts der örtlichen Polizei und der Cyberpolizei zu folgen, um Informationen aus verlässlichen Quellen zu erhalten.
Die vierte Methode ist, auf die Wahrheit zu warten.
Behörden unterliegen strengen Richtlinien zur Informationsveröffentlichung. Bestätigte Informationen werden so schnell wie möglich veröffentlicht. Durch das Folgen offizieller, verlässlicher Medien-Accounts erhält man zeitnah widerlegende Informationen.
Die fünfte Methode ist, Ruhe zu bewahren und einen klaren Kopf zu bewahren.
Manche Gerüchte enthalten tatsächlich grundlegende Fehler, offensichtliche Logik- und Logikfehler. Solange wir rational und ruhig bleiben und uns drei Minuten Zeit zum Nachdenken nehmen, können wir sie sofort durchschauen.
Die Polizeistation Taozhu appelliert an alle Internetnutzer:
Wir bitten alle Nutzerinnen und Nutzer dringend, die geltenden Gesetze und Vorschriften zu beachten, unbestätigte Online-Informationen kritisch zu hinterfragen und keine Gerüchte zu erfinden, zu glauben oder zu verbreiten. Lassen Sie uns gemeinsam für einen sicheren und gesunden Cyberspace sorgen. Die Sicherheitsbehörden werden entschieden und konsequent gegen die Verbreitung von Gerüchten und die Störung der öffentlichen Ordnung im Internet vorgehen!

